GRUNDSTÜCKSPREISE
Bodenrichtwerte und Grundstückspreise in 2025 für Bernau bei Berlin (Stadt)
Überblick
- •Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Wohngrundstücke in Bernau bei Berlin beträgt derzeit 330,72 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von rund 2,73 %.
- • Der mit Abstand höchste Bodenrichtwert in Bernau bei Berlin wurde in Stadtkern (Stadtteil) verzeichnet – hier liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 413,97 €.
- • Am günstigsten ist der Bodenrichtwert in Bernau bei Berlin aktuell in Lobetal (Stadtteil). Dort liegt der durchschnittliche Wert bei nur 145,00 €/m².
Teilgebiete von Bernau bei Berlin
Birkenhöhe, Birkholz, Birkholzaue, Blumenhag, Börnicke, Eichwerder, Friedenstal, Ladeburg, Lindow, Lobetal, Nibelungen, Pankeborn, Rehberge, Rutenfeld, Schönow, Stadtkern, Süd, Waldfrieden, Waldsiedlung
Aktuelle Bodenrichtwerte für Bernau bei Berlin 2025
| Nutzungsart | Durchschnittlicher Bodenrichtwert | von | bis |
|---|---|---|---|
| Wohnen W | 330,72 €/m² | 145,00 €/m² | 440,00 €/m² |
| Mischgebiet MI | 295,99 €/m² | 110,00 €/m² | 550,00 €/m² |
| Gewerbe G | 51,03 €/m² | 45,00 €/m² | 140,00 €/m² |
| Sonderflächen S | 24,38 €/m² | 22,00 €/m² | 32,00 €/m² |
Bodenrichtwerte Bernau bei Berlin – Datenstand und Veröffentlichung
Die Bodenrichtwerte für Bernau bei Berlin wurden zum Stichtag 01.01.2025 ermittelt. Die Bodenrichtwerte dienen als wichtige Grundlage für die Bewertung von Grundstücken und spiegeln die Preisentwicklung am lokalen Immobilienmarkt wider. Die Bodenrichtwerte werden in einem jährlichen Rhythmus von den örtlich zuständigen Gutachterausschüssen für Grundstückswerte veröffentlicht.
Teilgebiete mit den höchsten Bodenrichtwerten in Bernau bei Berlin
| Rang | Teilgebiet | Durchschnittlicher Bodenrichtwert* | Veröffentlicht |
|---|---|---|---|
| 1 | Stadtteil Stadtkern | 413,97 €/m² | Bald verfügbar |
| 2 | Stadtteil Blumenhag | 380,15 €/m² | Bald verfügbar |
| 3 | Stadtteil Nibelungen | 380,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 4 | Stadtteil Süd | 374,78 €/m² | Bald verfügbar |
| 5 | Stadtteil Eichwerder | 350,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 6 | Stadtteil Rehberge | 350,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 7 | Stadtteil Friedenstal | 345,80 €/m² | Bald verfügbar |
| 8 | Stadtteil Ladeburg | 340,25 €/m² | Bald verfügbar |
| 9 | Stadtteil Rutenfeld | 333,59 €/m² | Bald verfügbar |
| 10 | Stadtteil Lindow | 320,00 €/m² | Bald verfügbar |
*Wohnbauflächen
Teilgebiete mit den niedrigsten Bodenrichtwerten in Bernau bei Berlin
| Rang | Teilgebiet | Durchschnittlicher Bodenrichtwert* | Veröffentlicht |
|---|---|---|---|
| 1 | Stadtteil Lobetal | 145,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 2 | Stadtteil Birkholz | 150,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 3 | Stadtteil Pankeborn | 250,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 4 | Stadtteil Birkholzaue | 260,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 5 | Stadtteil Börnicke | 290,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 6 | Stadtteil Birkenhöhe | 290,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 7 | Stadtteil Schönow | 300,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 8 | Stadtteil Waldsiedlung | 310,00 €/m² | Bald verfügbar |
| 9 | Stadtteil Waldfrieden | 320,00 €/m² | Bald verfügbar |
*Wohnbauflächen
Bodenrichtwerte im zeitlichen Verlauf
In Bernau bei Berlin zeigen die Bodenrichtwerte 2025 ein zweigeteiltes Bild: Für Wohnbauflächen liegt der aktuelle Richtwert bei 330.72 €/m², für gewerbliche Flächen bei 51.03 €/m². Damit spiegeln die Richtwerte die Entwicklung der Grundstückspreise in beiden Segmenten wider: sehr dynamisch im Wohnen mit anschließender Korrektur, kontinuierlich steigend im Gewerbe bis zum aktuellen Hoch.
Im Wohnsegment verlief die Entwicklung seit 2010 (68.52 €/m²) bis zum Peak 2023 (386.27 €/m²) ausgesprochen kraftvoll. Markante Sprünge prägten die Jahre 2016–2017 (+29.03%) und 2017–2018 (+38.92%), gefolgt von 2019–2020 (+33.61%), 2020–2021 (+21.48%) und 2021–2022 (+22.05%). Nach dem Hoch setzte 2024 eine deutliche Korrektur um -11.98% auf 339.99 €/m² ein, die 2025 mit -2.73% auf 330.72 €/m² moderat nachwirkt. Frühere Dellen wie 2011–2012 (-5.33%) änderten am Aufwärtstrend bis 2023 wenig.
Die gewerblichen Bodenrichtwerte entwickelten sich wesentlich gleichmäßiger. Nach dem Rückgang 2010–2011 (-23.23%) und einem Tief bei 31.72 €/m² in 2011–2012 folgte ein langer, überwiegend moderater Anstieg. Spürbare Zuwächse 2020–2021 (+12.09%), 2022–2023 (+8.47%), 2023–2024 (+7.3%) und 2024–2025 (+3.97%) führten 2025 zum bisherigen Höchststand von 51.03 €/m², während 2021–2022 (-0.02%) nur eine kurze Atempause markierte.
Für Investoren ergeben sich daraus klare Signale: Im Wohnen eröffnet die Korrektur seit 2023 wieder Einstiegschancen, allerdings auf einem deutlich höheren Niveau als 2010. Im Gewerbe deuten die stabilen, zuletzt beschleunigten Anstiege auf robuste Nachfrage und konsistente Grundstückspreise hin. Werthaltigkeit entsteht durch sorgfältige Standort- und Nutzungsprüfung vor dem Hintergrund dieser Richtwertpfade.
Hinweis: Unterschied zwischen Bodenrichtwerten und Grundstückspreisen in Bernau bei Berlin
Bodenrichtwerte und tatsächliche Grundstückspreise sind nicht identisch – sie dienen unterschiedlichen Zwecken und beruhen auf verschiedenen Grundlagen.
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke innerhalb eines bestimmten Gebietes, der regelmäßig (meist jährlich) von den lokalen Gutachterausschüssen ermittelt wird. Er basiert auf ausgewerteten Kaufpreisen der Vergangenheit und bietet eine Orientierungshilfe für die Wertermittlung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, sind Bodenrichtwerte in der Regel weniger volatil und spiegeln nicht zwingend kurzfristige Marktentwicklungen wider.
Demgegenüber stehen die Grundstückspreise, die tatsächlich am Markt erzielt werden. Diese können deutlich von den Bodenrichtwerten abweichen, da sie von einer Vielzahl individueller Faktoren beeinflusst werden – etwa Lage, Größe, Zuschnitt, Erschließung, bauliche Nutzungsmöglichkeiten, Altlasten, Bebauung und insbesondere den aktuellen Marktbedingungen. Grundstückspreise spiegeln somit reale Marktwerte wider und unterliegen kurzfristigen Schwankungen.