GRUNDSTÜCKSPREISE
Bodenrichtwerte und Grundstückspreise in 2025 für Holzwickede (Gemeinde)
Überblick
- •Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Wohngrundstücke in Holzwickede beträgt derzeit 154,07 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von rund 8,16 %.
Teilgebiete von Holzwickede

Aktuelle Bodenrichtwerte für Holzwickede 2025
| Nutzungsart | Durchschnittlicher Bodenrichtwert | von | bis |
|---|---|---|---|
| Wohnen W | 154,07 €/m² | 130,00 €/m² | 380,00 €/m² |
| Mischgebiet MI | 216,34 €/m² | 130,00 €/m² | 310,00 €/m² |
| Gewerbe G | 65,57 €/m² | 35,00 €/m² | 95,00 €/m² |
| Sonderflächen S | 44,91 €/m² | 25,00 €/m² | 200,00 €/m² |
Bodenrichtwerte Holzwickede – Datenstand und Veröffentlichung
Die Bodenrichtwerte für Holzwickede wurden zum Stichtag 01.01.2025 ermittelt. Die Bodenrichtwerte dienen als wichtige Grundlage für die Bewertung von Grundstücken und spiegeln die Preisentwicklung am lokalen Immobilienmarkt wider. Die Bodenrichtwerte werden in einem jährlichen Rhythmus von den örtlich zuständigen Gutachterausschüssen für Grundstückswerte veröffentlicht.
Bodenrichtwerte im zeitlichen Verlauf
Die Bodenrichtwerte in der Gemeinde Holzwickede bieten einen interessanten Einblick in die Entwicklung der Grundstückspreise über die letzten Jahre. Diese Werte sind ein wichtiger Indikator für Immobilieninvestoren, da sie die durchschnittlichen Preise für unbebaute Grundstücke in einer bestimmten Region widerspiegeln. In Holzwickede zeigen die Daten sowohl für Wohn- als auch für Gewerbegrundstücke bemerkenswerte Trends und Schwankungen.
Betrachtet man die Bodenrichtwerte für Wohnimmobilien, so ist ein deutlicher Rückgang im Jahr 2022 zu verzeichnen, als die Preise von 200,10 €/m² im Jahr 2021 auf 140,69 €/m² fielen, was einem Rückgang von 29,69 % entspricht. Diese Abnahme markiert den tiefsten Punkt in der jüngeren Vergangenheit. Seitdem haben sich die Preise leicht erholt und liegen im Jahr 2025 bei 154,07 €/m², was einem Anstieg von 8,16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Im Bereich der Gewerbegrundstücke zeigt sich ein stabileres Bild. Die Bodenrichtwerte stiegen von 58,86 €/m² im Jahr 2011 auf 66,12 €/m² im Jahr 2020, bevor sie sich in den folgenden Jahren leicht rückläufig entwickelten. Im Jahr 2025 liegt der Wert bei 65,57 €/m², was einen minimalen Rückgang von 0,21 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese Stabilität könnte für Investoren, die auf langfristige Sicherheit setzen, von Interesse sein.
Ein bemerkenswerter Trend ist der starke Anstieg der Wohnimmobilienpreise zwischen 2017 und 2018, als die Bodenrichtwerte um 5,58 % zulegten. Diese Phase des Wachstums wurde jedoch durch den drastischen Rückgang im Jahr 2022 unterbrochen. Im Gegensatz dazu blieben die Gewerbegrundstückspreise in den letzten Jahren relativ konstant, was auf eine geringere Volatilität in diesem Segment hinweist.
Insgesamt bieten die Bodenrichtwerte in Holzwickede sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Immobilieninvestoren. Während die Wohnimmobilienpreise in den letzten Jahren Schwankungen unterlagen, zeigen die Gewerbegrundstückspreise eine bemerkenswerte Stabilität. Diese Informationen sind entscheidend für Investoren, die fundierte Entscheidungen auf dem Immobilienmarkt treffen möchten.
Hinweis: Unterschied zwischen Bodenrichtwerten und Grundstückspreisen in Holzwickede
Bodenrichtwerte und tatsächliche Grundstückspreise sind nicht identisch – sie dienen unterschiedlichen Zwecken und beruhen auf verschiedenen Grundlagen.
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke innerhalb eines bestimmten Gebietes, der regelmäßig (meist jährlich) von den lokalen Gutachterausschüssen ermittelt wird. Er basiert auf ausgewerteten Kaufpreisen der Vergangenheit und bietet eine Orientierungshilfe für die Wertermittlung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, sind Bodenrichtwerte in der Regel weniger volatil und spiegeln nicht zwingend kurzfristige Marktentwicklungen wider.
Demgegenüber stehen die Grundstückspreise, die tatsächlich am Markt erzielt werden. Diese können deutlich von den Bodenrichtwerten abweichen, da sie von einer Vielzahl individueller Faktoren beeinflusst werden – etwa Lage, Größe, Zuschnitt, Erschließung, bauliche Nutzungsmöglichkeiten, Altlasten, Bebauung und insbesondere den aktuellen Marktbedingungen. Grundstückspreise spiegeln somit reale Marktwerte wider und unterliegen kurzfristigen Schwankungen.