GRUNDSTÜCKSPREISE
Bodenrichtwerte und Grundstückspreise in 2025 für Langerwehe (Gemeinde)
Überblick
- •Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Wohngrundstücke in Langerwehe beträgt derzeit 156,85 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von rund 0,41 %.
Teilgebiete von Langerwehe

Aktuelle Bodenrichtwerte für Langerwehe 2025
| Nutzungsart | Durchschnittlicher Bodenrichtwert | von | bis |
|---|---|---|---|
| Wohnen W | 156,85 €/m² | 135,00 €/m² | 350,00 €/m² |
| Mischgebiet MI | 270,37 €/m² | 200,00 €/m² | 350,00 €/m² |
| Gewerbe G | 82,04 €/m² | 45,00 €/m² | 120,00 €/m² |
| Sonderflächen S | - | - | - |
Bodenrichtwerte Langerwehe – Datenstand und Veröffentlichung
Die Bodenrichtwerte für Langerwehe wurden zum Stichtag 01.01.2025 ermittelt. Die Bodenrichtwerte dienen als wichtige Grundlage für die Bewertung von Grundstücken und spiegeln die Preisentwicklung am lokalen Immobilienmarkt wider. Die Bodenrichtwerte werden in einem jährlichen Rhythmus von den örtlich zuständigen Gutachterausschüssen für Grundstückswerte veröffentlicht.
Bodenrichtwerte im zeitlichen Verlauf
Die Bodenrichtwerte in der Gemeinde Langerwehe bieten einen aufschlussreichen Einblick in die Entwicklung der Grundstückspreise in dieser Region. Über die letzten Jahre hinweg haben sich sowohl die Werte für Wohn- als auch für Gewerbegrundstücke dynamisch verändert. Diese Veränderungen sind für Immobilieninvestoren von besonderem Interesse, da sie Trends und potenzielle Investitionsmöglichkeiten aufzeigen.
Ein Blick auf die Bodenrichtwerte für Wohnimmobilien zeigt eine bemerkenswerte Entwicklung. Von 2011 bis 2020 stiegen die Werte kontinuierlich an, mit einem signifikanten Sprung im Jahr 2021, als der Durchschnittspreis auf 193,43 €/m² anstieg. Diese Spitze wurde jedoch im Jahr 2022 von einem dramatischen Rückgang auf 124,72 €/m² gefolgt, was einem Rückgang von 35,52 % entspricht. Seitdem haben sich die Preise stabilisiert und zeigen 2025 einen leichten Anstieg auf 156,85 €/m².
Im Bereich der Gewerbegrundstücke ist die Entwicklung ebenfalls interessant. Nach einem stabilen Zeitraum von 2011 bis 2016, in dem die Preise bei etwa 33,86 €/m² lagen, kam es 2017 zu einem deutlichen Anstieg. Der Höhepunkt wurde 2021 mit einem Durchschnittspreis von 55,18 €/m² erreicht. Ähnlich wie bei den Wohnimmobilien folgte 2022 ein drastischer Rückgang auf 6,03 €/m², was einem Rückgang von 89,07 % entspricht. Seitdem erholen sich die Preise langsam und liegen 2025 bei 7,38 €/m².
Diese Schwankungen in den Bodenrichtwerten spiegeln die Volatilität des Marktes wider und bieten sowohl Risiken als auch Chancen für Investoren. Die starken Anstiege und Rückgänge in den letzten Jahren könnten auf externe Faktoren wie wirtschaftliche Veränderungen oder politische Entscheidungen zurückzuführen sein. Für Investoren ist es entscheidend, diese Trends zu beobachten und ihre Strategien entsprechend anzupassen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bodenrichtwerte in Langerwehe sowohl für Wohn- als auch für Gewerbegrundstücke in den letzten Jahren erheblichen Schwankungen unterworfen waren. Diese Entwicklungen bieten wertvolle Einblicke für Investoren, die auf der Suche nach lukrativen Investitionsmöglichkeiten sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Grundstückspreise in den kommenden Jahren weiterentwickeln werden.
Hinweis: Unterschied zwischen Bodenrichtwerten und Grundstückspreisen in Langerwehe
Bodenrichtwerte und tatsächliche Grundstückspreise sind nicht identisch – sie dienen unterschiedlichen Zwecken und beruhen auf verschiedenen Grundlagen.
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke innerhalb eines bestimmten Gebietes, der regelmäßig (meist jährlich) von den lokalen Gutachterausschüssen ermittelt wird. Er basiert auf ausgewerteten Kaufpreisen der Vergangenheit und bietet eine Orientierungshilfe für die Wertermittlung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, sind Bodenrichtwerte in der Regel weniger volatil und spiegeln nicht zwingend kurzfristige Marktentwicklungen wider.
Demgegenüber stehen die Grundstückspreise, die tatsächlich am Markt erzielt werden. Diese können deutlich von den Bodenrichtwerten abweichen, da sie von einer Vielzahl individueller Faktoren beeinflusst werden – etwa Lage, Größe, Zuschnitt, Erschließung, bauliche Nutzungsmöglichkeiten, Altlasten, Bebauung und insbesondere den aktuellen Marktbedingungen. Grundstückspreise spiegeln somit reale Marktwerte wider und unterliegen kurzfristigen Schwankungen.