GRUNDSTÜCKSPREISE

Bodenrichtwerte und Grundstückspreise in 2025 für Bottrop (Stadt)

Überblick

  • Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Wohngrundstücke in Bottrop beträgt derzeit 229,58 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von rund 8,93 %.
  • Der mit Abstand höchste Bodenrichtwert in Bottrop wurde in Kirchhellen-Mitte (Stadtteil) verzeichnet – hier liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 414,89 €.
  • Am günstigsten ist der Bodenrichtwert in Bottrop aktuell in Welheim (Stadtteil). Dort liegt der durchschnittliche Wert bei nur 165,67 €/m².

Teilgebiete von Bottrop

Altstadt, Batenbrock - Nord, Batenbrock - Süd, Boy, Ebel / Welheimer Mark, Eigen, Fuhlenbrock - Heide, Fuhlenbrock - Wald, Kirchhellen-Mitte, Kirchhellen - Nord-Ost, Kirchhellen - Nord-West, Kirchhellen - Süd / Grafenwald, Stadtmitte - Nord-Ost, Stadtmitte - Süd-West, Stadtwald, Süd, Welheim

Bild von Bottrop

Aktuelle Bodenrichtwerte für Bottrop 2025

NutzungsartDurchschnittlicher Bodenrichtwertvonbis
Wohnen W229,58 €/m²160,00 €/m²590,00 €/m²
Mischgebiet MI335,43 €/m²180,00 €/m²1.810,00 €/m²
Gewerbe G61,94 €/m²40,00 €/m²190,00 €/m²
Sonderflächen S24,68 €/m²13,00 €/m²200,00 €/m²

Bodenrichtwerte Bottrop – Datenstand und Veröffentlichung

Die Bodenrichtwerte für Bottrop wurden zum Stichtag 01.01.2025 ermittelt. Die Bodenrichtwerte dienen als wichtige Grundlage für die Bewertung von Grundstücken und spiegeln die Preisentwicklung am lokalen Immobilienmarkt wider. Die Bodenrichtwerte werden in einem jährlichen Rhythmus von den örtlich zuständigen Gutachterausschüssen für Grundstückswerte veröffentlicht.



Teilgebiete mit den höchsten Bodenrichtwerten in Bottrop

Rang Teilgebiet Durchschnittlicher Bodenrichtwert* Veröffentlicht
1Stadtteil Kirchhellen-Mitte414,89 €/m²Bald verfügbar
2Stadtteil Altstadt392,41 €/m²Bald verfügbar
3Stadtteil Fuhlenbrock - Heide387,68 €/m²Bald verfügbar
4Stadtteil Stadtwald362,41 €/m²Bald verfügbar
5Stadtteil Fuhlenbrock - Wald313,38 €/m²Bald verfügbar
6Stadtteil Stadtmitte - Nord-Ost276,17 €/m²Bald verfügbar
7Stadtteil Süd264,52 €/m²Bald verfügbar
8Stadtteil Batenbrock - Nord252,76 €/m²Bald verfügbar
9Stadtteil Eigen243,78 €/m²Bald verfügbar

*Wohnbauflächen


Teilgebiete mit den niedrigsten Bodenrichtwerten in Bottrop

Rang Teilgebiet Durchschnittlicher Bodenrichtwert* Veröffentlicht
1Stadtteil Welheim165,67 €/m²Bald verfügbar
2Stadtteil Kirchhellen - Nord-West191,31 €/m²Bald verfügbar
3Stadtteil Ebel / Welheimer Mark207,19 €/m²Bald verfügbar
4Stadtteil Stadtmitte - Süd-West230,94 €/m²Bald verfügbar
5Stadtteil Kirchhellen - Süd / Grafenwald232,72 €/m²Bald verfügbar
6Stadtteil Boy232,98 €/m²Bald verfügbar
7Stadtteil Batenbrock - Süd237,84 €/m²Bald verfügbar
8Stadtteil Kirchhellen - Nord-Ost241,85 €/m²Bald verfügbar

*Wohnbauflächen


Bodenrichtwerte im zeitlichen Verlauf

Die Bodenrichtwerte in Bottrop haben in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, die sowohl für private als auch gewerbliche Immobilieninvestoren von Interesse ist. Die Grundstückspreise für Wohnimmobilien zeigen seit 2011 einen stetigen Anstieg, der in den letzten Jahren besonders ausgeprägt war. Im Jahr 2025 liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert für Wohnimmobilien bei 229,58 €/m², was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren darstellt.

Ein Blick auf die Daten zeigt, dass die Bodenrichtwerte für Wohnimmobilien in Bottrop zwischen 2019 und 2020 einen signifikanten Sprung von 27,82 % verzeichneten. Diese Entwicklung setzte sich in den folgenden Jahren fort, wenn auch in einem moderateren Tempo. Besonders auffällig ist der Anstieg von 8,93 % zwischen 2024 und 2025, was auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien in der Region hindeutet.

Im Gegensatz dazu zeigen die Bodenrichtwerte für Gewerbeimmobilien in Bottrop ein eher stagnierendes Bild. Seit 2011 haben sich die Grundstückspreise für Gewerbeflächen nur geringfügig verändert. Der aktuelle Wert für 2025 liegt bei 55,94 €/m². Nach einem deutlichen Rückgang von 23,94 % im Jahr 2015 blieben die Werte weitgehend stabil, mit einem leichten Anstieg von 13 % im Jahr 2022, gefolgt von einem Rückgang um 10,03 % im Jahr 2023.

Diese unterschiedlichen Entwicklungen bei den Bodenrichtwerten für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Bottrop spiegeln die spezifischen Marktbedingungen wider. Während die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin hoch ist, bleibt der Markt für Gewerbeimmobilien vergleichsweise stabil, was möglicherweise auf eine gesättigte Nachfrage oder andere wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen ist.

Für Investoren bieten die aktuellen Trends in Bottrop sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Die steigenden Grundstückspreise für Wohnimmobilien könnten attraktive Renditen versprechen, während die stabilen Werte im Gewerbebereich eine gewisse Planungssicherheit bieten. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Trends in den kommenden Jahren entwickeln werden.

Hinweis: Unterschied zwischen Bodenrichtwerten und Grundstückspreisen in Bottrop


Bodenrichtwerte und tatsächliche Grundstückspreise sind nicht identisch – sie dienen unterschiedlichen Zwecken und beruhen auf verschiedenen Grundlagen.

Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke innerhalb eines bestimmten Gebietes, der regelmäßig (meist jährlich) von den lokalen Gutachterausschüssen ermittelt wird. Er basiert auf ausgewerteten Kaufpreisen der Vergangenheit und bietet eine Orientierungshilfe für die Wertermittlung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, sind Bodenrichtwerte in der Regel weniger volatil und spiegeln nicht zwingend kurzfristige Marktentwicklungen wider.

Demgegenüber stehen die Grundstückspreise, die tatsächlich am Markt erzielt werden. Diese können deutlich von den Bodenrichtwerten abweichen, da sie von einer Vielzahl individueller Faktoren beeinflusst werden – etwa Lage, Größe, Zuschnitt, Erschließung, bauliche Nutzungsmöglichkeiten, Altlasten, Bebauung und insbesondere den aktuellen Marktbedingungen. Grundstückspreise spiegeln somit reale Marktwerte wider und unterliegen kurzfristigen Schwankungen.

Grundstückspreise in Bottrop nach Wohnlagen


Quellen