GRUNDSTÜCKSPREISE
Bodenrichtwerte und Grundstückspreise in 2026 für Blankenfelde-Mahlow (Amtsfreie Gemeinde)
Überblick
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- • Der mit Abstand höchste Bodenrichtwert in Blankenfelde-Mahlow wurde in Blankenfelde-Mahlow (Gemeinde) verzeichnet – hier liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 304,33 €.
Teilgebiete von Blankenfelde-Mahlow
Aktuelle Bodenrichtwerte für Blankenfelde-Mahlow 2026
| Nutzungsart | Durchschnittlicher Bodenrichtwert | von | bis |
|---|---|---|---|
| Wohnen W | - | - | - |
| Mischgebiet MI | - | - | - |
| Gewerbe G | - | - | - |
| Sonderflächen S | - | - | - |
Bodenrichtwerte Blankenfelde-Mahlow – Datenstand und Veröffentlichung
Die Bodenrichtwerte für Blankenfelde-Mahlow wurden zum Stichtag 01.01.2026 ermittelt. Die Bodenrichtwerte dienen als wichtige Grundlage für die Bewertung von Grundstücken und spiegeln die Preisentwicklung am lokalen Immobilienmarkt wider. Die Bodenrichtwerte werden in einem jährlichen Rhythmus von den örtlich zuständigen Gutachterausschüssen für Grundstückswerte veröffentlicht.
Teilgebiete mit den höchsten Bodenrichtwerten in Blankenfelde-Mahlow
| Rang | Teilgebiet | Durchschnittlicher Bodenrichtwert* | Veröffentlicht |
|---|---|---|---|
| 1 | Gemeinde Blankenfelde-Mahlow | 304,33 €/m² | Ja |
*Wohnbauflächen
Bodenrichtwerte im zeitlichen Verlauf
Die Bodenrichtwerte in Blankenfelde-Mahlow (amtsfreie Gemeinde) zeigen zwischen 2010 und 2025 ein zweigeteiltes Bild: dynamisch steigende Grundstückspreise im Wohnsegment mit klarer Spitze und anschließender Korrektur, während das Gewerbesegment über weite Strecken stabil und berechenbar verläuft. Für Investoren ergibt sich damit ein Markt mit unterschiedlichen Zyklen je Nutzung.
Wohnen: Von 66.31 €/m² (2010) stiegen die Richtwerte nahezu durchgängig bis auf 293.34 €/m² (2021) und 339.13 €/m² (2022), erreichten 2023 mit 375.58 €/m² den Höhepunkt und gaben danach deutlich nach: 2024 auf 327.24 €/m² (-12.87%), 2025 weiter auf 304.33 €/m² (-7%). Die stärksten Anstiege lagen in den Jahren 2017–2018 (+28.56%), 2018–2019 (+28.9%), 2019–2020 (+23.84%) und 2020–2021 (+23.01%); zuvor bewegten sich 2011–2014 die Veränderungen nur zwischen -1.34% und +1.91%. Ergebnis: eine ausgeprägte Spitze 2023, gefolgt von einer Korrektur – allerdings weiterhin klar über dem Niveau von 2020 (238.47 €/m²).
Gewerbe: Nach 90 €/m² (2010) kam es 2011 zum Einschnitt auf 71.01 €/m² (-21.1%) und zu einer mehrjährigen Talzone um 71 €/m² bis 2014 (71.03 €/m²). 2015 folgte ein Sprung auf 82.07 €/m² (+15.54%), 2016 ein moderater Rückgang auf 80 €/m² (-2.52%). Ab 2017 setzte ein flacher Aufwärtspfad ein: 83.45 €/m² (2017/2018), 89.28 €/m² (2019), 94.18 €/m² (2020), 96.08 €/m² (2021/2022). Seit 2023 liegen die Richtwerte konstant bei 97.21 €/m² (2023–2025: 0%). Der Trend ist damit langfristig moderat steigend und seit Jahren volatilitätsarm.
Einordnung für Investoren: Die jüngste Korrektur der wohnwirtschaftlichen Bodenrichtwerte senkt die Einstiegsschwelle je m², während die starke Vorphase das mittelfristige Wertpotenzial dokumentiert. Im Gewerbe ermöglichen stabile Grundstückspreise verlässliche Kalkulationen; Werthebel liegen eher in Konzept, Mietvertragsstruktur und Entwicklung als in kurzfristigen Preisbewegungen. Blankenfelde-Mahlow bietet damit kontrastierende Chancenprofile innerhalb eines Standortes.
Hinweis: Unterschied zwischen Bodenrichtwerten und Grundstückspreisen in Blankenfelde-Mahlow
Bodenrichtwerte und tatsächliche Grundstückspreise sind nicht identisch – sie dienen unterschiedlichen Zwecken und beruhen auf verschiedenen Grundlagen.
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke innerhalb eines bestimmten Gebietes, der regelmäßig (meist jährlich) von den lokalen Gutachterausschüssen ermittelt wird. Er basiert auf ausgewerteten Kaufpreisen der Vergangenheit und bietet eine Orientierungshilfe für die Wertermittlung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, sind Bodenrichtwerte in der Regel weniger volatil und spiegeln nicht zwingend kurzfristige Marktentwicklungen wider.
Demgegenüber stehen die Grundstückspreise, die tatsächlich am Markt erzielt werden. Diese können deutlich von den Bodenrichtwerten abweichen, da sie von einer Vielzahl individueller Faktoren beeinflusst werden – etwa Lage, Größe, Zuschnitt, Erschließung, bauliche Nutzungsmöglichkeiten, Altlasten, Bebauung und insbesondere den aktuellen Marktbedingungen. Grundstückspreise spiegeln somit reale Marktwerte wider und unterliegen kurzfristigen Schwankungen.