GRUNDSTÜCKSPREISE
Bodenrichtwerte und Grundstückspreise in 2026 für Selfkant (Gemeinschaftsfreie Gemeinde)
Überblick
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- • Der mit Abstand höchste Bodenrichtwert in Selfkant wurde in Selfkant (Gemeinde) verzeichnet – hier liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 80,01 €.
Teilgebiete von Selfkant

Aktuelle Bodenrichtwerte für Selfkant 2026
| Nutzungsart | Durchschnittlicher Bodenrichtwert | von | bis |
|---|---|---|---|
| Wohnen W | - | - | - |
| Mischgebiet MI | - | - | - |
| Gewerbe G | - | - | - |
| Sonderflächen S | - | - | - |
Bodenrichtwerte Selfkant – Datenstand und Veröffentlichung
Die Bodenrichtwerte für Selfkant wurden zum Stichtag 01.01.2026 ermittelt. Die Bodenrichtwerte dienen als wichtige Grundlage für die Bewertung von Grundstücken und spiegeln die Preisentwicklung am lokalen Immobilienmarkt wider. Die Bodenrichtwerte werden in einem jährlichen Rhythmus von den örtlich zuständigen Gutachterausschüssen für Grundstückswerte veröffentlicht.
Teilgebiete mit den höchsten Bodenrichtwerten in Selfkant
| Rang | Teilgebiet | Durchschnittlicher Bodenrichtwert* | Veröffentlicht |
|---|---|---|---|
| 1 | Gemeinde Selfkant | 80,01 €/m² | Ja |
*Wohnbauflächen
Bodenrichtwerte im zeitlichen Verlauf
Die Bodenrichtwerte in der gemeindefreien Gemeinde Selfkant bieten einen interessanten Einblick in die Entwicklung der Grundstückspreise in dieser Region. Während die Bodenrichtwerte für Wohnbauflächen in den Jahren 2022 bis 2024 relativ stabil bei etwa 75 €/m² lagen, ist im Jahr 2025 ein deutlicher Anstieg auf 80.01 €/m² zu verzeichnen. Diese Entwicklung könnte auf eine erhöhte Nachfrage nach Wohnraum oder auf infrastrukturelle Verbesserungen in der Region hindeuten.
Im Gegensatz dazu zeigen die Bodenrichtwerte für Gewerbeflächen in Selfkant eine andere Dynamik. Nach einem signifikanten Rückgang von 47.87 €/m² im Jahr 2013 auf 30 €/m² im Jahr 2014, stabilisierten sich die Werte in den darauffolgenden Jahren auf einem niedrigeren Niveau. Seit 2022 liegt der Bodenrichtwert konstant bei 37.21 €/m². Diese Stabilität könnte auf eine ausgeglichene Nachfrage und ein konstantes Angebot im gewerblichen Sektor hinweisen.
Besonders bemerkenswert ist der starke Anstieg der Bodenrichtwerte für Wohnbauflächen zwischen 2024 und 2025 um 6.67 %. Diese Entwicklung könnte für Investoren von Interesse sein, die von einer potenziellen Wertsteigerung profitieren möchten. Im Gegensatz dazu zeigen die Bodenrichtwerte für Gewerbeflächen seit 2022 keine Veränderung, was auf eine stabile Marktlage hindeutet.
Die langfristige Betrachtung der Bodenrichtwerte für Gewerbeflächen zeigt, dass nach einem drastischen Rückgang in den Jahren 2013 und 2014 eine Phase der Stabilität eingetreten ist. Diese Stabilität könnte für Investoren, die nach sicheren und vorhersehbaren Investitionsmöglichkeiten suchen, attraktiv sein.
Insgesamt bieten die Bodenrichtwerte in Selfkant sowohl für Wohn- als auch für Gewerbeimmobilien interessante Perspektiven. Während die Wohnbauflächen eine dynamische Preisentwicklung aufweisen, zeichnen sich die Gewerbeflächen durch Stabilität aus. Diese unterschiedlichen Trends bieten Investoren die Möglichkeit, je nach Risikobereitschaft und Investitionsstrategie, gezielte Entscheidungen zu treffen.
Hinweis: Unterschied zwischen Bodenrichtwerten und Grundstückspreisen in Selfkant
Bodenrichtwerte und tatsächliche Grundstückspreise sind nicht identisch – sie dienen unterschiedlichen Zwecken und beruhen auf verschiedenen Grundlagen.
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke innerhalb eines bestimmten Gebietes, der regelmäßig (meist jährlich) von den lokalen Gutachterausschüssen ermittelt wird. Er basiert auf ausgewerteten Kaufpreisen der Vergangenheit und bietet eine Orientierungshilfe für die Wertermittlung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, sind Bodenrichtwerte in der Regel weniger volatil und spiegeln nicht zwingend kurzfristige Marktentwicklungen wider.
Demgegenüber stehen die Grundstückspreise, die tatsächlich am Markt erzielt werden. Diese können deutlich von den Bodenrichtwerten abweichen, da sie von einer Vielzahl individueller Faktoren beeinflusst werden – etwa Lage, Größe, Zuschnitt, Erschließung, bauliche Nutzungsmöglichkeiten, Altlasten, Bebauung und insbesondere den aktuellen Marktbedingungen. Grundstückspreise spiegeln somit reale Marktwerte wider und unterliegen kurzfristigen Schwankungen.